Truth and the Imperfection of Language

When Frege set out in 1919 to summarize his intellectual achievements for the historian of science Ludwig Darmstaedter, he called it distinctive of his conception of logic that it gives pre-eminence to “the content of the word ‘true.’”(Frege 1979, p. 362) This insight had come to him, in fact, only slowly and over the course of some forty years. It had certainly not yet been evident in his earliest and most original work on logic, the Begriffsschrift of 1879.

The Question of Truth in Early Twentieth Century Philosophy and Logic

In an essay on Plato’s doctrine of truth Martin Heidegger argued in 1929 that the Republic marks a decisive point in the evolution of our concept of truth.[1] According to him, that text jettisons an earlier Greek understanding of truth as “the unhiddenness of being,” and conceives of it, instead, as correctness. According to Heidegger, this is made evident in the allegory of the cave which depicts things in the temporal world as reflections of eternal forms and thereby speaks of truth as the similarity of something in the world to something else.

Jaakko Hintikka on Truth

In the Spring of 1967, Jaakko Hintikka published two contributions to the journal Synthese, of which he was then the editor, that have proved to be of singular importance to the further development of analytic philosophy. The first was Donald Davidson’s well known essay on “Meaning and Truth,” the second Jean van Heijenoort’s no less influential note on “Logic as Calculus and Logic as Language.” In publishing these two programmatic statements side by side Hintikka as editor of Synthese helped to propel analytic philosophy into an entirely phase of its evolution. He did not, of course, foresee this at the time nor did he anticipate that the two pieces would eventually also become crucial to his own philosophical thinking.

Was “Bedeutung” bedeutet

   Umgangssprachlich bedeutet “Bedeutung” dreierlei. Das zeigt sich, wenn man das Wort ins Englische übersetzen will. Man denkt dabei zunächst an “meaning”, das ungefähr die semantische Bandbreite des deutschen Wortes hat – aber auch dieselbe begriffliche Unschärfe.[1] Englisch erlaubt uns daneben (1) “reference” oder “denotation”, (2) “connotation”, “intension” oder “sense” und (3) “significance” oder “importance”. Einmal auf diese Varianten aufmerksam gemacht, wird man sich bald der sachlichen Unterschiede auch im Gebrauch des deutschen Wortes bewußt. Also: (1) “‘Londres’ bedeutet die Hauptstadt Englands.” Der französische Name ‘Londres’ bezieht sich auf die englische Hauptstadt, er bezeichnet London. (2) “‘The British capital’ bedeutet ‘die britische Hauptstadt’.” Die beiden Ausdrücke besagen dasselbe. Beide beziehen sich auf London und charakterisieren die Stadt in derselben Weise. (3) “Beethoven war ein Komponist von Bedeutung.” Er war ein wichtiger, hervorragender Komponist, jemand, auf den es ankommt. “Das bedeutet mir gar nichts.” Es geht mich nichts an, läßt mich kalt.

Der erkenntnistheoretische Anarchismus

Als ich in den frühen siebziger Jahren nach Berkeley kam, da stand Paul Feyerabend gerade auf dem Höhepunkt seiner akademischen Popularität. Jedes Semester waren bei ihm viele hunderte von Studenten eingeschrieben. Bald fand ich allerdings heraus, daß er jedem Studenten schon in der ersten Vorlesungsstunde eine Eins für den Kursus versprach. Er fügte dabei noch hinzu, daß es bei ihm natürlich keinerlei Prüfungen oder Hausarbeiten gäbe. Man bekam seine Eins selbst in der Tat, ohne jemals in der Vorlesung gewesen zu sein.

Wie Frege zu Sinn und Bedeutung kam

Im Jahre 1892 veröffentlichte Gottlob Frege seinen Aufsatz “Über Sinn und Bedeutung” im 100. Band der Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik. Er ist bis heute seine  meist gelesene, meist übersetzte, und auch am meisten wiedergedruckte Arbeit. Der Aufsatz nimmt insbesondere in der englischsprachigen philosophischen Literatur eine wichtige Stellung ein.